Tierhilfe-Eckhorst e.V.


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Brut- und Setzzeit

Die Brut- und Setzzeit bezeichnet juristisch die Zeit, in der Tiere brüten beziehungsweise Junge zur Welt bringen. In ihr gilt besondere Aufsichtspflicht über Hunde auf und an allen Grünflachen. Wiesen, Felder und Wälder inner- und außerorts sind damit ebenfalls betroffen. Sie dauert grundsätzlich vom 1. April bis zum 15. Juli. In ganz Niedersachsen und (schon ab dem 13. März) Bremen nicht aber in den anderen Ländern, herrscht in dieser Zeit pauschal für Hunde Leinenzwang in der freien Landschaft, in anderen Bundesländern sind es nur einzelne Kommunen, die diesen allgemeinen Zwang vorsehen. Ein Verstoß wird mit bis zu 5000 Euro Strafe geahndet.

Der Begriff Brut- und Setzzeit nimmt Bezug auf das Brüten: Vögel halten die gelegten Eier warm bis die Jungen schlüpfen. Das Setzen bezeichnet in der Jägersprache die Zeit, in der Tiere Junge bekommen.

Die Maßnahmen während der Brut- und Setzzeit wurden eingeführt mit der Begründung, insbesondere Bodenbrüter und Jungtiere vor frei laufenden Hunden, vor allem solchen, die den Tieren nachlaufen, zu schützen.

Ausnahmen gelten per Gesetz für die rechtmäßige Jagdausübung, den Rettungseinsatz, die Landespolizei, die Bundespolizei und den Zoll.

Aber auch, wenn eine ausdrückliche Leinenpflicht nicht ausgesprochen wurde, sollte bitte JEDER Hundehalter darauf achten, dass sein Hund oder seine Hunde nicht stromern gehen, denn jedes Jahr werden unsagbar viele Wildtiere durch umherstreifende Hunde gestört.
Daher unser Appell: Bitte achtet auf Eure Hunde! Erlaubt ihnen nicht, Wildtiere aufzuspüren, zu verschrecken oder gar zu reißen! Solltet Ihr den Jagdtrieb Eurer Hunde nicht unter Kontrolle haben, haltet Euren Hund bitte an der Leine und nutzt die ausgewiesenen Freilaufflächen.



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